Thailand Mountain Trail hat mehrere Jahre damit verbracht, die schönsten Bergwanderwege und interessantesten Gegenden rund um Chiang Mai zu entdecken. Zu Beginn unserer Recherchen im Jahr 2013 erkundeten wir den gesamten Doi Pui Suthep Nationalpark, der sich direkt vor den Toren der Stadt befindet. Wir waren sofort fasziniert von der Schönheit und Wildheit dieser Region, die damals unter Wanderern noch weitgehend unbekannt war.
Dies ist unsere anspruchsvollste Tagestour mit 6 bis 7 Stunden Wanderzeit. Wir starten im Chiang-Mai-Tal auf 350 m Höhe und wandern hinauf zum Gipfel des Doi Pui, dem mit 1.685 m höchsten Berg in der Umgebung von Chiang Mai. Der Aufstieg führt vorbei an Tempeln und Bergdörfern, durch dichten Dschungel und Kiefernwälder und ist langwierig. Die Anstrengung ist beträchtlich, doch die grandiose Aussicht vom Gipfel entschädigt für alle Mühen.
BESONDERHEITEN DER TOUR
2'900
Früh am Morgen verließen wir das Chiang-Mai-Tal in Richtung Norden und stiegen direkt in den Wald hinauf auf einem Pfad, der von Pilgern und Dorfbewohnern genutzt wurde. Dies war die erste Verbindung zwischen der Stadt Chiang Mai und dem Tempel Wat Doi Suthep sowie dem 1000 Meter höher gelegenen Hmong-Dorf Khun Chang Khian. Der Pfad wurde lange vor der ersten asphaltierten Straße angelegt und war für die in den Bergen lebenden Hmong die einzige Möglichkeit, die Stadt zu erreichen.
Nachdem wir zwei prächtige Tempel ohne Pause passiert hatten, tauchten wir in unser erstes ausgedehntes Dschungelgebiet ein. Für viele war das eine große Überraschung. Wir mussten uns in diesen langen, dichten, grünen Tunneln schnell orientieren. Die gewundenen Pfade waren fast hindernisfrei, aber an vielen Stellen mit Ästen und umgestürzten Baumstämmen übersät, über die wir steigen mussten. Nach zwei Stunden Fußmarsch in dieser Umgebung erreichten wir ein Hmong-Dorf auf 1400 Metern Höhe am Fuße des Doi Pui.
Nach einer Mittagspause im Dorf setzten wir unseren Aufstieg fort. Der Hang wurde immer steiler, so sehr, dass wir uns stellenweise mit den Händen abstützen mussten. Hoch oben folgten wir einem prächtigen, von Kiefern gesäumten Bergrücken. Ringsum erstreckten sich Felder und Berge. Schon bald wurde uns der Lohn geboten: Direkt vor uns erhob sich in der Ferne der Gipfel des Doi Pui (1685 m). Der Blick auf die umliegenden Berge und das Chiang-Mai-Tal war atemberaubend.
Nach einer wohlverdienten Pause, um die Landschaft zu genießen, geht es zurück in den Dschungel. Die Atmosphäre wird wilder. Es erwartet uns eine überraschende Mischung aus Kiefernwäldern und Regenwäldern, bevor wir wieder tief in den Dschungel vordringen. Wir genießen eine angenehme, sanft bergab führende Route zum letzten Hmong-Dorf, Ban Doi Pui. Dieses von Bäumen und Blumen umgebene Dorf beherbergt einen großen Markt, auf dem die Einheimischen ihre landwirtschaftlichen Produkte verkaufen. Es empfiehlt sich, dort vor der Rückkehr in die Stadt noch etwas Obst zu kaufen.
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